Der Ansatz ist mehr als naheliegend und ich habe mich gewundert, dass die das noch nicht eher gemacht haben: Pinterest verbiegt alle Links auf kaufbare Produkte und fügt in diese seine eigenen Affiliate-Codes ein. Von allen Umsätzen, die auf diesem Wege generiert werden, erhält Pinterest also einen (kleinen) Anteil.

Macht Sinn!

Und ich sehe das auch als vollkommen fair an. Was nicht ganz so elegant gelaufen ist: das passiert scheinbar hinter dem Rücken der Anwender und wird in den FAQs und im ToS nicht erwähnt. Das ist etwas uncool. Ich denke aber immer noch, dass ein kostenfreier Service wie Pinterest alles Recht der Welt hat, solche Erlös-Modelle zu fahren.

Cool wäre es, wenn oberhalb eines gewissen Volumens dann aber vielleicht doch die ursprünglichen Pinner an den Erlösen beteiligt würden. Andererseits könnte das interessante Auswirkungen auf das Pinverhalten haben – vielleicht auch unerwünschte? Ein spannendes Themenfeld.

Pinterest setzt dafür einen Dienst namens Skimlinks ein, der die ganze Verwaltung der Affiliatekonten und vor allem die Umwandlung der Links übernimmt. Cooler Service!
p.s.: Dass das als Riesensensation dargestellt wird, wenn ein junger Startup nahe liegende Ideen zum Geldverdienen einsetzt kann ich nicht ganz verstehen. Auch eine interessante Haltung. Kinners: diese Firmen (und Services) sind dazu da, Geld zu verdienen. Echt! :)

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