Nach einigen Tagen ist die Diskussion um die Klarnamen-Pflicht bei Google-Plus aus den USA auch nach Deutschland herübergeschwappt und es hat auch hier einige recht harte Diskussionen gegeben. Vor allem auf Google+ (Siehe hier und hier, sowie den provokanten Post von plomlomplom. Das englische Original steht hier.) In diesen Diskussionen gibt es stets eine mehr oder weniger große Mehrheit von Befürwortern des Pseudonym-Verbots und einige Gegner. Gestern hat zudem der Google-Mitarbeiter Andrew Bunner zu einer regelrechten Hexenjagd auf “Fake Accounts aufgerufen - und dafür teil euphorische Zustimmung in den Kommentaren geerntet.

Ich bin der Ansicht, dass die Befürworter des Verbots zum Einen aufgrund verständlicher Emotionen ihre Ansicht entwickelt haben, das dem aber auch eine Reihe von Falschinformationen und Missverständnissen zugrunde liegen.

Deshalb hier einmal die wichtigsten Fakten, die meines Erachtens gegen ein Verbot von Pseudonymen auf den allermeisten Online-Plattformen sprechen:

  • Das Verbot von Pseudonymen verhindert weder Trolling noch Stalking
  • Online Pseudonyme behindern den Sinn und Zweck eines sozialen Netzwerks nicht 
  • Es gibt legitime Gründe für den Wunsch öffentlich unter einem Pseudonym auftreten zu wollen
  • Das Recht auf die Verwendung von Pseudonymen ist nichts online-spezifisches
  • Online-Pseudonyme sind kein Verstoß gegen die Impressums-Pflicht
  • Online-Pseudonyme verhindern nicht die Verfolgung strafbarer Handlungen/Äußerungen

Zusätzlich kann ich nur den sehr guten Post von Twitter-Gründer Evan Williams, Five Easy Pieces of Online Identity, empfehlen, sowie Googles eigene (ad absurdum geführte) Policy: The freedom to be who you want to be

Zu den Punkten im Einzelnen:

 

Online Pseudonyme behindern den Sinn und Zweck eines sozialen Netzwerks nicht

Wer Wert darauf legt, das digitale Netz zur Kontaktanbahnung in der physischen Realität zu nutzen, wird ja nicht daran gehindert, den Namen aus seinem Perso zu verwenden oder gar Adresse und Telefonnummer zu nennen. Wer die Vernetzung und den Gedankenaustausch aber auf der digitalen Ebene belassen möchte, schädigt doch den sozialen Austausch nicht dadurch, das er ein Pseudonym verwendet und keine physischen Kontaktdaten herausgibt.

Physischen Kontakt benötige ich doch eigentlich nur zum Austausch von Gewalttätigkeiten oder Körperflüssigkeiten. Beides möchte ich mit den meisten Menschen nicht. Er sollte deshalb eine bewusste, freiwillige Entscheidung beider Parteien bleiben, ob ein Zustandekommen physischen Kontakts gefördert wird.

 

Es gibt legitime Gründe für den Wunsch öffentlich unter einem Pseudonym auftreten zu wollen

Die Befürworter des Pseudonym-Verbots führen typischerweise Kriminelle (Pädophile, Online-Betrüger, …), psychisch Kranke (Stalker, eifersüchtige Expartner, Trolle) oder Feiglinge (“mit offenem Visier kämpfen”) als einzige mögliche Nutznießer von Pseudonymen an. Das ist eine sehr einschränkte Sicht der Welt.

Es gibt autokratische Staaten, in denen die Identifizierung eines Regimekritikers zur langjährigen Gefängnisstrafen, Folter und Hinrichtung führen kann. Facebook (und Google?) nehmen diesen Kritikern also eine wichtige Veröffentlichungsplattform.

Angehörige von Minderheiten werden auch in angeblich aufgeklärten Staatswesen diskriminiert, wenn sie sich als solche zu erkennen geben. Selbst, wenn keine Strafverfolgung stattfindet, kann es persönlich immer noch große Nachteile haben, wenn man als Angehöriger sexueller Minderheiten – oder in einigen Landstrichen auch nur als LINKE-Wähler – identifiziert wird. Diese Menschen werden durch ein Pseudonym-Verbot von der Online-Diskussion auf den dafür wichtigsten Plattformen (Facebook und in Zukunft Google+) effektiv ausgeschlossen.

Äußert sich ein Angestellter über seinen Arbeitgeber auf eine Weise, die diesem missfällt, sind auch dann, wenn diese Äußerung die Treuepflichten nicht verletzt, berufliche Nachteile mehr als wahrscheinlich.

Frei erfundene Identitäten können übrigens auch harmloses Spiel oder künstlerische Aktivität sein.

Diese Liste lässt sich nahezu beliebig verlängern. Die genannten Fälle mögen 90% der Nutzer nicht betreffen. Aber eines der wichtigsten Prinzipien aufgeklärter Demokratien ist es, auch die Interessen von Minderheiten zu wahren.

 

Das Verbot von Pseudonymen verhindert weder Trolling noch Stalking

Trolle und Stalker sind online ohne Zweifel enorm lästig. Und die Einführung von Facebook Comments hat auf einigen Plattformen zu einem deutlichen Rückgang des Trollings geführt – u.a. weil Kommentatoren nun einen Facebook Account (meist mit Klarnamen versehen) benötigten und tatsächlich nicht mit ihrem Namen für ihre Pöbeleien stehen wollten. Das empfanden viele Nutzer als angenehm.

Es gibt aber nach wie vor Trolle und Stalker auch auf diesen Plattformen. Tatsächlich wächst ihre Zahl meines Erachtens wieder an. Wie kann das sein? Dafür gibt es mehrere Gründe:

Weder Facebook noch Google+ überprüfen wirklich die Identität eines Nutzers bei der Anmeldung. Ein Name mit nicht mit dem im Personalausweis übereinstimmen. Er darf nur nicht auf den ersten Blick als Fake erkennbar sein. Also kann ich mir als begeisterter Troll jederzeit einen Trolling-Account zulegen und herumtrollen, ohne, dass jemand meine Adresse oder Telefonnummer herausfinden kann. Selbst, wenn dieser gesperrt wird, kostet es mich bei Google ca. 2 – 3 Minuten, einen neuen anzulegen.

Was genau man als Trolling bezeichnet, ist zudem höchst subjektiv. Nicht jede Ansicht, die mir missfällt, ist reine Pöbelei – auch nicht, wenn sie in rüdem Tonfall vorgetragen wird. Moderne Plattformen – wie zum Beispiel Google+ – haben zudem eine Mute-Funktion. Ich kann damit die Äußerungen eines Menschen, der mich ständig nervt, einfach komplett ausblenden. Das ist auch subjektiv. Aber es ist eine viel mildere, fairere Methode, meinen Blutdruck zu senden, als darauf hinzuarbeiten, dass der missliebige Mensch von einer Kommunikationsplattform verbannt wird.

 

Das Recht auf die Verwendung von Pseudonymen ist nichts online-spezifisches

Kaum jemand würde von jemandem, den er/sie in einer Bar oder auf einem Sportplatz trifft, verlangen, dass der/die einem den Ausweis zeigt, um sicher zu stellen, dass der “reale” Name offenbart wird. Wenn mir jemand sagt, er heiße “Hans Bauer”, name ich das zur Kenntnis und nennen ihn “Hans”, “Hansi” oder “Herr Bauer”.

Wenn ich mit Herrn Bauer Geschäfte mache, ist das etwas Anderes. Dann möchte ich Anschrift und Namen schon kennen, insbesondere, sobald es um größere Summen geht. Aber für Gespräche, ein gemeinsames Bier oder auch tiefschürfende Diskussionen, kann ich keinen Grund erkennen, den Namen im Personalausweis meines Gegenübers kennen zu müssen. Viel besser wäre ein granularer Ansatz, wie z.B. in dem Artikel The Laws of Identity von Kim Cameron beschrieben wird.

Auch in Zeitungen kann ich Leserbriefe abdrucken lassen, ohne dabei meinen Namen nennen zu müssen. Die Redaktion kennt den Namen. Aber sie wird ihn geheimhalten, so lange es nicht um den Schutz von Straftaten geht. Und das ist gut so.

 

Online-Pseudonyme sind kein Verstoß gegen die Impressums-Pflicht

Ein Impressum benötigt der Betreiber der Plattform, nicht der Nutzer. Ansonsten wäre Zehntausende von Blogs, Diskussionsforen etc. illegal.  Das mag nicht jedem gefallen, ist aber glücklicherweise Stand der Rechtsauslegung (und -Sprechung) in unserem und in den meisten anderen demokratisch verfassten Ländern.

NACHTRAG (Danke an Falk Lüke):

Telemediengesetz (§13):
(6) Der Diensteanbieter hat die Nutzung von Telemedien und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist. Der Nutzer ist über diese Möglichkeit zu informieren.

Nein, dass muss die Strafverfolgung nicht behindern; siehe:

 

Online-Pseudonyme verhindern nicht die Verfolgung strafbarer Handlungen/Äußerungen

Ich denke, dass es wichtig ist, dass zunächst einmal jeder – auch öffentlich – sagen darf, was er denkt – auch, wenn mir nicht gefällt, was er sagt. Dabei gibt es natürlich gesetzliche Grenzen einzuhalten. Bei uns sind die weitaus enger gezogen, als beispielsweise in den USA. In Großbritannien sind einige Grenzen widerum enger als bei uns.

Unabhängig von solchen Unterschieden … Verhindern Pseudonyme nicht die Verfolgung solcher Grenzübertretungen? Nein.

Auch schon heute müssen die Plattformbetreiber – innerhalb gesetzlich gesetzter Grenzen – die Strafverfolgungsbehörden dabei unterstützen, die Identität von Personen festzustellen, bei denen der Verdacht auf strafbare Handlungen unter Zuhilfenahme der jeweiligen Plattform besteht. Eine angebliche “Klarnamen”-Pflicht hilft dabei wenig, da kaum eine Plattform eine Verifizierung von Name und/oder Adresse mittels Verfahren wie PostIdent o.ä. vornimmt.

 

Warum machen Google+ und Facebook dann so etwas?

Ich weiß es nicht und – ehrlich gesagt – halte ich die offiziellen Verlautbarungen beider Plattformen zu diesem Thema für großartige Beispiele von nichtssagendem Neusprech. Bei Google beschränken sich die Begründungen aktuell auf den putzigen Zirkelschlass: “Weil es so in unseren Richtlinien steht” Vermutlich sind es primär wirtschaftliche Gründe, obwohl ich auch das das Gefühl habe, dass sich die Unternehmen täuschen könnten. Jemand, der viel Aufwand in eine Phantasie-Identität steckt, ist vermutlich auch ein dankbares Werbeopfer für diese Identität ;-)

Was bei Google+ besonders schmerzlich ins Gewicht fällt, ist, dass das Unternehmen noch vor kurzem ein sehr gut durchdachtes Statement zum Thema Online-Identität veröffentlicht hat.

The freedom to be who you want to be

 

p.s.: Ich selbst bin seit mehr als 10 Jahren in Dutzenden von Online-Netzwerken unterwegs und wo immer möglich, heiße ich “Markus Breuer”, “Markus.Breuer” oder “MarkusBreuer”. Ich trete Online mit der selben anstrengenden Persönlichkeit nach außen wie in der Offline-Welt. In der virtuellen Welt Second Life habe ich die Avatar-namen Pham Neutra und Dana Bergson verwendet, habe aber meinen Namen Markus Breuer im Profil genannt. Aber ich kann keinen triftigen Grund erkennen, warum ich alle anderen, mit denen ich kommuniziere, dazu zwingen sollte, das ähnlich zu halten.

  • http://www.svenscholz.de Sven

    Grundsätzlich Ack. Mir fehlt nur ein wenig die Trennschärfe zwischen “Pseudonym” als bewusste Identitäts- und Identifizierungsmöglichkeit und “Anonym” zur Verschleierung einer (materiellen) Identität, denn es gibt beides plus als drittes deren Kombination. Gerade dass diese drei Aspekte gern unreflektiert  in einem Topf landen führt gern und oft zu einigen Verständnisproblemen.

    • http://notizen.steingrau.de Markus Breuer

      Exakt das beschreibt der Google-Post sehr gut http://googlepublicpolicy.blogspot.com/2011/02/freedom-to-be-who-you-want-to-be.html 

      Mir ging es in diesem Post aber zunächst einmal um da Recht, ein Pseudonym zu führen. Einige der Argumente, die ich angeführt habe, treffen selbstverst. auch auch anynyme Äußerungen zu. Anonymität ist nur schwer in Diskussionen (Frage/Antwort/Gegenantwort) zu integrieren.

      • http://www.svenscholz.de Sven

        Verstehe ich. Leider halten sich aber viele in den Diskussionen nicht an diese Einschränkung sondern werfen munter alles auf einen Haufen. Schwierig.

  • http://www.svenscholz.de Sven

    Grundsätzlich Ack. Mir fehlt nur ein wenig die Trennschärfe zwischen “Pseudonym” als bewusste Identitäts- und Identifizierungsmöglichkeit und “Anonym” zur Verschleierung einer (materiellen) Identität, denn es gibt beides plus als drittes deren Kombination. Gerade dass diese drei Aspekte gern unreflektiert  in einem Topf landen führt gern und oft zu einigen Verständnisproblemen.

    • http://notizen.steingrau.de Markus Breuer

      Exakt das beschreibt der Google-Post sehr gut http://googlepublicpolicy.blogspot.com/2011/02/freedom-to-be-who-you-want-to-be.html 

      Mir ging es in diesem Post aber zunächst einmal um da Recht, ein Pseudonym zu führen. Einige der Argumente, die ich angeführt habe, treffen selbstverst. auch auch anynyme Äußerungen zu. Anonymität ist nur schwer in Diskussionen (Frage/Antwort/Gegenantwort) zu integrieren.

      • http://www.svenscholz.de Sven

        Verstehe ich. Leider halten sich aber viele in den Diskussionen nicht an diese Einschränkung sondern werfen munter alles auf einen Haufen. Schwierig.

  • http://sprechblase.wordpress.com/ Cem Basman

    Ack.

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    Ack.

  • http://sprechblase.wordpress.com/ Cem Basman

    Ack.

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    Ack.

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  • a vichr

    Auch im “echten” Leben muss man nicht unbedingt immer seine wahre Identität preisgeben.
    Geschäft für den, den es angehtMit Geschäft für den, den es angeht, wird eine Ausnahme von Offenkundigkeitsprinzip und § 164 BGB bezeichnet, bei der es dem Vertragspartner eines Vertreters egal sein kann mit wem er das Geschäft abschliesst. Hier kommt der Vertrag auch dann mit dem Vertretenen zustande, wenn der Vertreter vergisst im fremden Namen aufzutreten und sich dies auch nicht aus den Umständen ergibt.Von einem Geschäft für den, den es angeht kann man ausgehen, wenn der Vertragspartner keinerlei Interesse an der Identität seines Vertragspartners hat, so z.B. bei den alltäglichen Bargeschäften, bei denen es nicht auf die Solvenz ankommt.Das Geschäft für den, den es angeht ist die Folge einer teleologischen Reduktion von § 164 Abs. 1 BGB. § 164 BGB wird dabei entgegen seines Wortlauts auf die von seinem Zweck umfassten Fälle beschränkt. Siehe dazu auch die Ausführungen des BGH in seinem Urteil v. 25.3.2003.http://www.lexexakt.de/glossar/geschaeftfuerdendenesangeht.phpP.S. Ich mache das beim Tischbestellen im RL-Restaurant übrigens andauernd. Ich sage immer “Ein Tisch für Fischer wie Angler.” Vichr zu buchstabieren ist mir zu lästig.

    • http://notizen.steingrau.de Markus Breuer

      Ist Fischer wirklich die korrekte Aussprache von Vichr? Wieder was dazu gelernt, nach all den Jahren, in denen ich Dich – meist auf Distanz – kenne.

      • a vichr

        Guter Punk, Markus. Das ist eigentlich (natürlich völlig) falsch, ja. Denn Vichr spricht man so aus. http://de.forvo.com/word/vichr/
        Also fast schon mit weichem (spanischen) B (statt V) und unbedingt ohne “e” vor dem “r”. Aber so spricht dass in Deutschland niemand aus. Ich selbe sage es mit bayerischem hartem Valentin-”v” und MIT “e”. Aber dann kann man fast auch schon “Fischer” sagen – oder  könnte es mit “Fächer” wie “Fach” im Restaurant ankündigen. Ganz anders ist es in Spanien. Denn dort sagt man “Bitscher”. Mir gefällt die Bedeutung. Denn “Vichr” ist ein tschechisches Wort und gebräuchlicher Hauptname und bedeutet “starker Wind”, “Sturm” oder “Wirbelwind”. Ich bin allerdings in München geboren und habe wegen meiner Eltern einen österreichischen Pass.

  • a vichr

    Auch im “echten” Leben muss man nicht unbedingt immer seine wahre Identität preisgeben.
    Geschäft für den, den es angehtMit Geschäft für den, den es angeht, wird eine Ausnahme von Offenkundigkeitsprinzip und § 164 BGB bezeichnet, bei der es dem Vertragspartner eines Vertreters egal sein kann mit wem er das Geschäft abschliesst. Hier kommt der Vertrag auch dann mit dem Vertretenen zustande, wenn der Vertreter vergisst im fremden Namen aufzutreten und sich dies auch nicht aus den Umständen ergibt.Von einem Geschäft für den, den es angeht kann man ausgehen, wenn der Vertragspartner keinerlei Interesse an der Identität seines Vertragspartners hat, so z.B. bei den alltäglichen Bargeschäften, bei denen es nicht auf die Solvenz ankommt.Das Geschäft für den, den es angeht ist die Folge einer teleologischen Reduktion von § 164 Abs. 1 BGB. § 164 BGB wird dabei entgegen seines Wortlauts auf die von seinem Zweck umfassten Fälle beschränkt. Siehe dazu auch die Ausführungen des BGH in seinem Urteil v. 25.3.2003.http://www.lexexakt.de/glossar/geschaeftfuerdendenesangeht.phpP.S. Ich mache das beim Tischbestellen im RL-Restaurant übrigens andauernd. Ich sage immer “Ein Tisch für Fischer wie Angler.” Vichr zu buchstabieren ist mir zu lästig.

    • http://notizen.steingrau.de Markus Breuer

      Ist Fischer wirklich die korrekte Aussprache von Vichr? Wieder was dazu gelernt, nach all den Jahren, in denen ich Dich – meist auf Distanz – kenne.

      • a vichr

        Guter Punk, Markus. Das ist eigentlich (natürlich völlig) falsch, ja. Denn Vichr spricht man so aus. http://de.forvo.com/word/vichr/
        Also fast schon mit weichem (spanischen) B (statt V) und unbedingt ohne “e” vor dem “r”. Aber so spricht dass in Deutschland niemand aus. Ich selbe sage es mit bayerischem hartem Valentin-”v” und MIT “e”. Aber dann kann man fast auch schon “Fischer” sagen – oder  könnte es mit “Fächer” wie “Fach” im Restaurant ankündigen. Ganz anders ist es in Spanien. Denn dort sagt man “Bitscher”. Mir gefällt die Bedeutung. Denn “Vichr” ist ein tschechisches Wort und gebräuchlicher Hauptname und bedeutet “starker Wind”, “Sturm” oder “Wirbelwind”. Ich bin allerdings in München geboren und habe wegen meiner Eltern einen österreichischen Pass.

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  • Evelyn M

    Mir persönlich geht es gar nicht um die Öffentlichkeit, sondern um Google. Ich habe mich mit meinem echten Namen angemeldet, weil ich wusste, dass man sehr gut über die Circles den Zugriff steuern kann. Aber dann hat Google ALLE meine Google Dienste mit meinem echten Namen versehen, und mit G+ verlinkt. So. Nun wird meine gesamte Online-Aktivität unter meiner echten ID in irgendeiner gigantischen Datenbank abgespeichert. Und das ist meiner Meinung nach auch der Grund für diese Richtlinie.

  • Evelyn M

    Mir persönlich geht es gar nicht um die Öffentlichkeit, sondern um Google. Ich habe mich mit meinem echten Namen angemeldet, weil ich wusste, dass man sehr gut über die Circles den Zugriff steuern kann. Aber dann hat Google ALLE meine Google Dienste mit meinem echten Namen versehen, und mit G+ verlinkt. So. Nun wird meine gesamte Online-Aktivität unter meiner echten ID in irgendeiner gigantischen Datenbank abgespeichert. Und das ist meiner Meinung nach auch der Grund für diese Richtlinie.

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    Addendum zum Thema “Real” Names: Who is harmed by a Real Names policy? http://geekfeminism.wikia.com/wiki/Who_is_harmed_by_a_%22Real_Names%22_policy%3F

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