Obwohl ich zur selben Zeit mehrere Tage in Berlin war, habe ich es auch dieses Jahr leider wieder nicht hinbekommen, die re:publica zu besuchen. Schade. Aber in Zeiten des Internet gibt es ja Möglichkeiten und Wege. Viele Vorträge sind schon als Video im Web zu finden. Die Komplettierung ist versprochen. Heute Morgen in der Badewanne fand ich endlich Zeit, mir den ersten in vollen Länge anzusehen. Und natürlich habe ich mir den rausgesucht, der mit am häufigsten positiv erwähnt wurde: Gunter Dueck von der IBM über “Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem”. Zusammenfassung hier.

Danach war ich etwas konsterniert. Das soll “der beste” – oder zumindest einer der besten – Vorträge auf der diesjährigen re:publica gewesen sein?  Dann muss es ja ansonsten recht finster ausgesehen haben.

Nein, mir geht es weder darum, Gunter Dueck zu dissen, noch die re:publica. Gunter Dueck ist ein kluger Mann und angenehmer Redner. Er unterhält ein lesenswertes Blog und hat eine Reihe von scheinbar interessanten Büchern geschrieben. (Das “scheinbar” ist nicht abwertend gemeint. Ich bin bislang aber nur lediglich dazu gekommen, eins quer zu lesen; kann mir also kein Urteil erlauben.) Aber – mal ehrlich – sein Vortragsstil ist eher gewunden und das, was er erzählt, sollte ein Publikum, wie das auf der re:publica nicht wirklich überraschen. Dachte ich.

Wer Gunter Dueck noch nicht erlebt hat, und sich einen Eindruck seiner Aussagen machen möchte, ohne ein längliches Video anzusehen, kann hier bei CARTA einen Artikel sehen, der ähnliche Aussagen in ähnlichem Duktus enthält. Für einen Nicht-Digital-Native ist das alles sicher ganz putzig zu lesen. Aber Neues ist da nicht dabei.

Vielleicht war es auch nur seine provokante Aussage, dass die zunehmende Digitalisierung wirklich immer mehr Jobs vernichten wird, weil dank Internet reines “Wissen” immer weniger wertvoll (auch am Arbeitsmarkt) wird. Auch das ist nichts Neues, aber vielleicht hat es den Anwesenden vorher noch niemand ins Gesicht gesagt, dass damit auch sie gemeint sein. Und einfach mal in den Saal zu rufen “Jammert nicht. Tut was!” ist auch schön.  Aber alles in allem hatte ich nach all den Vorschusslorbeeren mehr erwartet.

p.s.: Wem einfach sein bedächtiger Vortragsstil gefallen hat: Ich glaube nicht, dass der Mann wirklich so … sagen wir mal “leicht putzig/spiessig” ist, wie er sich produziert. Das ist Show. Einfach mal auf die Augenbewegungen achten, wenn er eine der längeren Pausen macht. Der Mann ist ein Profi. Der setzt seine Pointen bewusst und wartet in diesen Pausen, dass die Lacher kommen – wenn sie nicht sofort kommen. Aber, ein Profi sein, ist ja nichts Schlechtes. Genau davon spricht er ja unter anderem.

  • http://twitter.com/alleskleber_ michael gerth

    Im Kern ist seine beschriebene Veränderung der Arbeitswelt sogar schon vorweggenommen vom Ex-Arbeitsminister (Clinton) Robert B. Reich “Die neue Weltwirtschaft” (1991). Ähnlich Dueck (was man in 2 Stunden ergooglen kann wird keine Arbeitsberechtigung mehr haben) prophezeite auch Reich ein Ende der routinemäßigen Jobs und eine Zukunft den “Symbolanalytikern”. Nur gab es damals noch kein Internet, wie wir es heute kennen.

    • http://notizen.steingrau.de Markus Breuer

      Na ja, Dueck sagt schon mehr als das. Aber es sind grundsätzlich keine wirklich neuen Aussagen oder Empfehlungen. Seine Leistung besteht m.E. im Kern darin, das alles in Anekdoten zu verpacken, die auch ausserhalb des Kreises des Digital Natives verstanden werden. Das ist keine geringe Leistung – was unsereiner gerne vergisst. Aber ich hätte nicht gedacht, dass das als ein Kracher auf der re:publica einschägt. :)

  • http://twitter.com/alleskleber_ michael gerth

    Im Kern ist seine beschriebene Veränderung der Arbeitswelt sogar schon vorweggenommen vom Ex-Arbeitsminister (Clinton) Robert B. Reich “Die neue Weltwirtschaft” (1991). Ähnlich Dueck (was man in 2 Stunden ergooglen kann wird keine Arbeitsberechtigung mehr haben) prophezeite auch Reich ein Ende der routinemäßigen Jobs und eine Zukunft den “Symbolanalytikern”. Nur gab es damals noch kein Internet, wie wir es heute kennen.

    • http://notizen.steingrau.de Markus Breuer

      Na ja, Dueck sagt schon mehr als das. Aber es sind grundsätzlich keine wirklich neuen Aussagen oder Empfehlungen. Seine Leistung besteht m.E. im Kern darin, das alles in Anekdoten zu verpacken, die auch ausserhalb des Kreises des Digital Natives verstanden werden. Das ist keine geringe Leistung – was unsereiner gerne vergisst. Aber ich hätte nicht gedacht, dass das als ein Kracher auf der re:publica einschägt. :)

  • http://twitter.com/jensbest jensbest

    Inhaltlich war die Duecksche Nerd-Propaganda von einer geschichtsvergessenen und inhumanen Art, das es jedem der mehr macht als 0 und 1 aneinanderzureihen, schlecht werden musste.

    Dass die digi-arrogante Überheblichkeit, mit der der Hofnarr der IBM hier in seinem üblichen pseudo-putzigen Redestil über Gesellschaftssysteme geredet hat, mit einer solchen Begeisterung aufgenommen wurde,zeigt wie weit große Teile Nerdistans noch davon entfernt sind, gesamtgesellschaftliche Verantwortung zu tragen.

    • focion

      Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Hier wird zudem in insgesamt 6 Zeilen inhaltlich mehr vermittelt, als im gesamten Dueck-Vortrag.

      Nachdem ich vernommen hatte, dass Duecks Vortrag scheinbar DER Vortrag der re:11 war, habe ich mir den selbigen auf youtube angeschaut und war doch erheblich verwundert und enttäuscht. Diese Enttäuschung ist dann allerdings nach dem Sehen eines zweiten Vortrags von Dueck (http://www.youtube.com/watch?v=ANM2rmz4pmU) in Entsetzen umgeschlagen. Was einem da wiederbegegnet ist neben anderem auch die Arroganz in Form einer simplen, wertenden Typenlehre, wobei dem Publikum selbstredend versichert wird, dass Sie zu den “Guten” gehören oder zumindest nicht der niederwertigsten Kategorie zuzurechnen sind. “Die Anderen sind (natürlich) nicht da”,man bleibt unter sich. Wer diese natürlich leicht ironisch daherkommende,aber letztlich sektiererische Anbiederung an das Publikum nicht schon abstossend und fragwürdig genug findet
      , wird aber auch darüber hinaus mit reichlich Schwach- und Irrsinn bedient.

      Das der tatsächlich ein Publikum findet hat jedenfalls wohl jedenfalls weniger mit Inhalten, als mit den durchaus vorhandenen Predigerqualitäten Duecks zu tun. Für jemanden, der von sich behauptet mit seiner “Omnisophie die finale Antwort auf alle Philosophie” bereits gegeben zu haben, dürften eben jene Qualitäten für zukünftige Erfolge welcher Art auch immer natürlich die wesentlichsten sein.

  • http://twitter.com/jensbest jensbest

    Inhaltlich war die Duecksche Nerd-Propaganda von einer geschichtsvergessenen und inhumanen Art, das es jedem der mehr macht als 0 und 1 aneinanderzureihen, schlecht werden musste.

    Dass die digi-arrogante Überheblichkeit, mit der der Hofnarr der IBM hier in seinem üblichen pseudo-putzigen Redestil über Gesellschaftssysteme geredet hat, mit einer solchen Begeisterung aufgenommen wurde,zeigt wie weit große Teile Nerdistans noch davon entfernt sind, gesamtgesellschaftliche Verantwortung zu tragen.

    • focion

      Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Hier wird zudem in insgesamt 6 Zeilen inhaltlich mehr vermittelt, als im gesamten Dueck-Vortrag.

      Nachdem ich vernommen hatte, dass Duecks Vortrag scheinbar DER Vortrag der re:11 war, habe ich mir den selbigen auf youtube angeschaut und war doch erheblich verwundert und enttäuscht. Diese Enttäuschung ist dann allerdings nach dem Sehen eines zweiten Vortrags von Dueck (http://www.youtube.com/watch?v=ANM2rmz4pmU) in Entsetzen umgeschlagen. Was einem da wiederbegegnet ist neben anderem auch die Arroganz in Form einer simplen, wertenden Typenlehre, wobei dem Publikum selbstredend versichert wird, dass Sie zu den “Guten” gehören oder zumindest nicht der niederwertigsten Kategorie zuzurechnen sind. “Die Anderen sind (natürlich) nicht da”,man bleibt unter sich. Wer diese natürlich leicht ironisch daherkommende,aber letztlich sektiererische Anbiederung an das Publikum nicht schon abstossend und fragwürdig genug findet
      , wird aber auch darüber hinaus mit reichlich Schwach- und Irrsinn bedient.

      Das der tatsächlich ein Publikum findet hat jedenfalls wohl jedenfalls weniger mit Inhalten, als mit den durchaus vorhandenen Predigerqualitäten Duecks zu tun. Für jemanden, der von sich behauptet mit seiner “Omnisophie die finale Antwort auf alle Philosophie” bereits gegeben zu haben, dürften eben jene Qualitäten für zukünftige Erfolge welcher Art auch immer natürlich die wesentlichsten sein.

  • Anonymous

    Dueck demonstriert wie man die absehbaren bzw. schon laufenden Veränderungen nicht so technikberauschten Zeitgenossen anschaulich vermitteln kann.

    Das die Aussagen schon etwas älter sind , “hat doch schon xy auf Seite 2 anno 2k geschrieben…” sagt weniger über Dueck wie über die laufenden Kommunikationsdesaster zu diesem Thema aus.

    Der Typ hat sich den ärgerlichen Neid verdient :-)

    • http://notizen.steingrau.de Markus Breuer

      Ja, wie andernorts schon gesagt: Dueck macht einen guten Job für eine breite Zielgruppe – die ich aber nicht auf der re:publica vermutet hätte :)

      • Anonymous

        ja, es mischt sich

        so wie das Netz in die Gemeinschaften von Kleingartenvereinen oder Mantafahrern einsickert so werden auch die lauschigen Vereinslokale der Internetbewohner von ganz unerwartetem Besuch überrascht

  • Navigator42

    Dueck demonstriert wie man die absehbaren bzw. schon laufenden Veränderungen nicht so technikberauschten Zeitgenossen anschaulich vermitteln kann.

    Dass die Aussagen schon etwas älter sind , “hat doch schon xy auf Seite 2 anno 2k geschrieben…” sagt weniger über Dueck wie über die laufenden Kommunikationsdesaster zu diesem Thema aus.

    Der Typ hat sich den ärgerlichen Neid verdient :-)

    • http://notizen.steingrau.de Markus Breuer

      Ja, wie andernorts schon gesagt: Dueck macht einen guten Job für eine breite Zielgruppe – die ich aber nicht auf der re:publica vermutet hätte :)

      • Navigator42

        ja, es mischt sich

        so wie das Netz in die Gemeinschaften von Kleingartenvereinen oder Mantafahrern einsickert so werden auch die lauschigen Vereinslokale der Internetbewohner von ganz unerwartetem Besuch überrascht

  • http://twitter.com/zehnbar Maren Martschenko

    Nun, ich war auf der re:publica und habe viele Vorträge gehört (dieser war nicht dabei, ich habe ihn wie die meisten ex-post per Video konsumiert.), die wenigsten jedoch hattes etwas Profundes, oft waren die Kommentare im Stil pöbelnd wie der Vortrag von Sascha Lobo (siehe auch http://zehnbar.de/blog/2011/04/republica-xi-mein-rueckblick/).
    Einen guten Vortrag macht nicht allein aus, dass etwas Neues erzählt wird. Natürlich ist das “Leise” und etwas Unbeholfene in Duecks Stil bewusst eingesetzt. Er lullt die Zuhörer in einer gewissen Weise ein, um sie dann links und rechts abzuwatschen. Das hat Wirkung.
    Ich teile seine Meinung, dass alles Wissen im Internet steht, nicht. Im Internet stehen Informationen in Form von explizitem Wissen. Ob das Konsumieren dieser Informationen in den Köpfen der Leser zu implizitem Wissen wird, hängt auch anderen Faktoren ab. Insofern bin ich mal relativ entspannt, was die Berufe angeht.
    Außer Frage steht, dass sich unsere Arbeitswelt verändern wird. Wir haben heute ja auch nicht mehr so viele Kutschenbauer oder Holzfäller wie früher. Sind wir darüber erstaunt oder traurig? Nicht wirklich.

    • http://notizen.steingrau.de Markus Breuer

      Danke für den schönen Kommentar.
      Stimmt schon, dass ein Vortrag nicht zwangsläufig “Neues” bringen muss, um interessant – oder wirksam – zu sein. Eine überraschende Wendung oder ein paar unterhaltsame Geschichten können auch interessant sein. Und die beschriebene Taktik – Einlullen, dann Abwatschen – hat durchaus etwas überraschendes. So hatte ich das bislang nicht gesehen.

      Dueck’s Ansicht, dass das allgegenwärtig präsente Wissen – oder nenn es “Informationen” – im Internet die Arbeitswelt nachhaltig verändern wird, teile ich aber schon. Er vereinfacht stark, deshalb kommt der Vortrag trotz seiner behäbigen Art rüber.

      In Wirklichkeit geht es m.E. nicht allein um statische Informationen wie in der Wikipedia oder YouTube. Dank standardisierter (und Software-gesteuerter) Prozesse in vielen Bereichen der Arbeitswelt, müssen Informationen bei den im Prozess eingebundenen Menschen nicht immer zu “Wissen” sedimentiert sein. Statt einer mehrjährigen Ausbildung genügt heute oft eine eher kurze Einweisung und ein Bildschirm – zumindest auf dem größten Teil der jeweils betroffenen Arbeitsplätze. Und für die Sonderfälle, für die kreative Kompetenz (sowie Ausbildung und Erfahrung) benötigt werden, genügen vielleicht 10% der alten Manpower. 1st Level und 2nd Level, wie man im Support zu sagen pflegt. Die für 1st Level Aufgaben benötigen Kompetenzen und Ressourcen sind nicht rar – was Auswirkungen auf ihren Wert/Preis hat.

      Es gab selbstverständlich schon früher in der Menschheitsgeschichte ähnliche Umwälzungen durch neuen Technologien. Der Unterschied liegt dieses Mal in der Geschwindigkeit der Entwicklung. Gesellschaften benötigen eine gewisse Zeit für solche Anpassungen; zwei bis drei Generationen. Soviel Zeit gibt es dieses Mal vermutlich nicht.

      Aber ich denke, es würde zu weit – und vom Thema weg führen – darüber hier in den Kommentaren zu philosophieren. :)

  • http://twitter.com/zehnbar Maren Martschenko

    Nun, ich war auf der re:publica und habe viele Vorträge gehört (dieser war nicht dabei, ich habe ihn wie die meisten ex-post per Video konsumiert.), die wenigsten jedoch hattes etwas Profundes, oft waren die Kommentare im Stil pöbelnd wie der Vortrag von Sascha Lobo (siehe auch http://zehnbar.de/blog/2011/04/republica-xi-mein-rueckblick/).
    Einen guten Vortrag macht nicht allein aus, dass etwas Neues erzählt wird. Natürlich ist das “Leise” und etwas Unbeholfene in Duecks Stil bewusst eingesetzt. Er lullt die Zuhörer in einer gewissen Weise ein, um sie dann links und rechts abzuwatschen. Das hat Wirkung.
    Ich teile seine Meinung, dass alles Wissen im Internet steht, nicht. Im Internet stehen Informationen in Form von explizitem Wissen. Ob das Konsumieren dieser Informationen in den Köpfen der Leser zu implizitem Wissen wird, hängt auch anderen Faktoren ab. Insofern bin ich mal relativ entspannt, was die Berufe angeht.
    Außer Frage steht, dass sich unsere Arbeitswelt verändern wird. Wir haben heute ja auch nicht mehr so viele Kutschenbauer oder Holzfäller wie früher. Sind wir darüber erstaunt oder traurig? Nicht wirklich.

    • http://notizen.steingrau.de Markus Breuer

      Danke für den schönen Kommentar.
      Stimmt schon, dass ein Vortrag nicht zwangsläufig “Neues” bringen muss, um interessant – oder wirksam – zu sein. Eine überraschende Wendung oder ein paar unterhaltsame Geschichten können auch interessant sein. Und die beschriebene Taktik – Einlullen, dann Abwatschen – hat durchaus etwas überraschendes. So hatte ich das bislang nicht gesehen.

      Dueck’s Ansicht, dass das allgegenwärtig präsente Wissen – oder nenn es “Informationen” – im Internet die Arbeitswelt nachhaltig verändern wird, teile ich aber schon. Er vereinfacht stark, deshalb kommt der Vortrag trotz seiner behäbigen Art rüber.

      In Wirklichkeit geht es m.E. nicht allein um statische Informationen wie in der Wikipedia oder YouTube. Dank standardisierter (und Software-gesteuerter) Prozesse in vielen Bereichen der Arbeitswelt, müssen Informationen bei den im Prozess eingebundenen Menschen nicht immer zu “Wissen” sedimentiert sein. Statt einer mehrjährigen Ausbildung genügt heute oft eine eher kurze Einweisung und ein Bildschirm – zumindest auf dem größten Teil der jeweils betroffenen Arbeitsplätze. Und für die Sonderfälle, für die kreative Kompetenz (sowie Ausbildung und Erfahrung) benötigt werden, genügen vielleicht 10% der alten Manpower. 1st Level und 2nd Level, wie man im Support zu sagen pflegt. Die für 1st Level Aufgaben benötigen Kompetenzen und Ressourcen sind nicht rar – was Auswirkungen auf ihren Wert/Preis hat.

      Es gab selbstverständlich schon früher in der Menschheitsgeschichte ähnliche Umwälzungen durch neuen Technologien. Der Unterschied liegt dieses Mal in der Geschwindigkeit der Entwicklung. Gesellschaften benötigen eine gewisse Zeit für solche Anpassungen; zwei bis drei Generationen. Soviel Zeit gibt es dieses Mal vermutlich nicht.

      Aber ich denke, es würde zu weit – und vom Thema weg führen – darüber hier in den Kommentaren zu philosophieren. :)

  • Sven Schrodt

    Wenn man den Unterschied zwischen ‘scheinbar’ und ‘anscheinend’ nicht kennt, sollte man die Verwendung beider Wörter vermeiden – die deutsche Sprache bietet hierzu ausreichenden Ersatz.

    Glück auf!

    Sven

    • http://notizen.steingrau.de Markus Breuer

      Danke für den wertvollen Hinweis, den ich mir gerne zu Herzen nehmen werde!
      Ich hoffe, ich habe dadurch keine größere Schäden angerichtet – denke aber zugleich, dass das unwahrscheinlich ist, da ich mir ja (in Klammern) die allergrößte Mühe gegeben habe, meine Schwächen bei der Anwendung der deutschen Sprache durch weitere Erläuterungen und Umschreibungen auszugleichen.

  • Sven Schrodt

    Wenn man den Unterschied zwischen ‘scheinbar’ und ‘anscheinend’ nicht kennt, sollte man die Verwendung beider Wörter vermeiden – die deutsche Sprache bietet hierzu ausreichenden Ersatz.

    Glück auf!

    Sven

    • http://notizen.steingrau.de Markus Breuer

      Danke für den wertvollen Hinweis, den ich mir gerne zu Herzen nehmen werde!
      Ich hoffe, ich habe dadurch keine größere Schäden angerichtet – denke aber zugleich, dass das unwahrscheinlich ist, da ich mir ja (in Klammern) die allergrößte Mühe gegeben habe, meine Schwächen bei der Anwendung der deutschen Sprache durch weitere Erläuterungen und Umschreibungen auszugleichen.