Das klassische Bild des “Erfinders” sieht für viele immer noch so aus, dass ein kluger Tüftler irgendwo in einem stillen Kämmerlein hockt, vor sich hindenkt und dann – Eureka! – hat er eine Idee.

Wer sich Innovations-Prozesse – sowohl in der Wirtschaft als auch in der akademischen Forschung – einmal etwas näher betrachtet, wird rasch feststellen, dass kaum ein Bild der Realität ferner sein könnte. Es sieht zwar immer schrecklich eitel aus, wenn man sich selbst zitiert, aber meine Ansicht dazu habe ich tatsächlich schon vor ein paar Monaten einmal in dem Artikel Wo und wie gute Ideen wirklich entstehen formuliert

Immer dann, wenn Menschen “über den Tellerand hinausschauen” und sich mit anderen Menschen austauschen, die möglichst “anders” sind, einen anderen beruflichen, privaten, kulturellen Hintergund haben, andere Erfahrungen, Neigungen, Interessen, Denk- und Verhaltensmuster!

Jetzt ist mir ein anderer Artikel durch den Feedreader gelaufen, der noch einmal deutlich macht, dass auch nach der “guten Idee” die Kommunikation mit anderen nicht stoppen darf. Insbesondere ist eifersüchtige Geheimniskrämerei dann überhaupt keine “gute Idee”.

The road to failure often contains

  1. Secrecy
  2. The conviction that someone is about to steal your idea.
  3. Focus on selling your idea to the government or a big corporation.
  4. Loss of humility and focus on fame
  5. Belief that scientists and businesses (the smart ones) will hail your discovery.

[von William Beatty via Seth Godin]

siehe auch Was Social Software mit Ameisen (und Innovation) zu tun hat

und Was fördert Innovation wirklich?

One Response to Innovation: Geheimniskrämerei bremst gute Ideen aus

  1. MEX Blog says:

    Geheiminsträgerei versus Offenheit

    das Thema hatten wir schon vor langer Zeit auf dem Blog hier (als die Blogneulinge quasi in die Internetwindeln gesch… haben sozusagen… verzeiht mir :-)), Markus Breuer greift das Thema in seinem Blog auf “Innovation: Geheimniskrämerei bremst gut…

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